Stell dir vor, du schlenderst durch eine Seitenstraße in Berlin, trittst in eine alte Industriehalle und findest dich mitten in einer Klanglandschaft wieder, die genauso sehr von der Architektur wie von den Musikerinnen und Musikern geformt wurde. Genau das meint „Ort und Raum Berlin“ bei Forgetforgetmusic: Die Stadt wird zur Leinwand, zum Instrument und zur Bühne zugleich. In diesem Gastbeitrag erfährst du, wie Forgetforgetmusic Orte verwandelt, welche Formate funktionieren und wie du Teil dieser Experimente werden kannst.
Ort und Raum Berlin: Forgetforgetmusic gestaltet einzigartige Klanglandschaften und Kunsträume
„Ort und Raum Berlin“ ist kein abstraktes Konzept – es ist gelebte Praxis. Forgetforgetmusic geht über bloße Veranstaltungsplanung hinaus. Jede Intervention beginnt mit Hinhören, Hinschauen und Verstehen: Wie klingt der Raum? Welche Materialien reflektieren den Schall? Wie bewegt sich Licht durch Fensterläden am Nachmittag? Diese Fragen entscheiden darüber, wie Klangquellen positioniert werden, welche visuellen Elemente sinnvoll sind und wie das Publikum eingeladen wird, sich zu bewegen.
Du merkst schnell: Es geht nicht nur um Musik oder Kunst isoliert. Akustik, Architektur und soziale Kontexte werden zu Mitgestaltern. In einer hohen Halle entsteht etwa ein langsamer, sphärischer Sound, der mit Nachhall spielt. In einem engen Atelier dagegen lädt Forgetforgetmusic zu intimen Improvisationen ein, bei denen kleinste klangliche Details zu intensiven Momenten werden. Diese Sensibilität gegenüber Ort und Raum macht die Events besonders.
Wenn du tiefer eintauchen willst, findest du konkrete Beispiele zu nutzbaren Räumen und Galeriekonzepten auf der Seite Galerieräume Klangkunst Berlin, und einen guten Überblick über das Gesamtprojekt auf https://forgetforgetmusic.com/. Falls dich insbesondere Arbeitsräume interessieren, lohnt sich ein Blick auf das Klangkunst Atelier Berlin-Format, das Residency-Modelle und Produktionsräume beschreibt. Für eine Sammlung von Orten, die regelmäßig für Klangkunst aktiviert werden, ist die Seite Klangkunst Orte Berlin sehr hilfreich. Wenn du Außenprojekte und Interaktionen mit städtischem Raum suchst, dann bietet die Übersicht zu Öffentliche Klanginstallationen Berlin inspirierende Beispiele. Und schlussendlich zeigt die Liste der Veranstaltungsorte Klangkunst Berlin, wie unterschiedlich Locations technisch und atmosphärisch genutzt werden können.
Praktisch heißt das auch, dass bei der Planung immer Alternativen bedacht werden: mobile Lautsprecher, variable Aufhängungen für Lautsprecher oder Sensoren, die visuelle Installationen in Echtzeit beeinflussen. Du erlebst so nicht nur eine Show, sondern einen Ort, der selbst musikalisch wird. Und das ist genau das, was „Ort und Raum Berlin“ bei Forgetforgetmusic so spannend macht.
Ort und Raum Berlin – Die Räume der Berliner Klang- und Kunstexperimente von Forgetforgetmusic
Berlin ist ein Raum-Mix aus Industrie, Altbau, Neubau, Hinterhof und Park. Diese Vielfalt ist die Spielwiese von Forgetforgetmusic. Orte werden bewusst ausgewählt: Eine ehemalige Druckerei kann andere klangliche Möglichkeiten bieten als ein leerstehendes Kaufhaus, ein Hinterhof oder ein Park. Jedes Setting bringt unterschiedliche Nachbarn, Genehmigungsfragen und Möglichkeiten der Zugänglichkeit mit sich.
Die Projektteams recherchieren vorab intensiv: Sie hören sich Räume an, sprechen mit Anwohnern, dokumentieren Materialität und Lichtverhältnisse und überlegen, wie sich Künstlerinnen bestenfalls entfalten können. Dabei sind Offenheit und Improvisation wichtig. Manchmal zeigen sich überraschende Chancen: Eine kleine Glasfront kann zur akustischen Linse werden; eine Rampe liefert natürliche Wege für Publikum und Performerinnen.
Außerdem ist „Ort und Raum Berlin“ eng mit dem Prinzip der Zugänglichkeit verbunden. Forgetforgetmusic bemüht sich, Räume auch barriereärmer zu gestalten, kurze Wege zu ermöglichen und niedrigschwellige Formate anzubieten. Denn: Wenn Klang und Raum neue Perspektiven eröffnen sollen, müssen möglichst viele Menschen diese Erfahrungen machen können.
Ort und Raum Berlin: Pop-up-Events und Atelier-Räume, in denen Musik auf Kunst trifft
Pop-up-Events sind so etwas wie das Salz in der Suppe von Forgetforgetmusic. Kurzfristig, überraschend, oft am Rande dessen, was du erwartest. Ein leerstehendes Ladenlokal verwandelt sich für ein Wochenende in ein Labor für Klänge und Bilder. Elektronische Percussion trifft analoge Skulpturen; Live-Coding kollidiert mit analoger Projektionstechnik. Diese Formate laden ein zum Experimentieren – für Künstlerinnen, aber auch für Publikum, das aktiv wird.
Warum funktionieren Pop-ups? Weil sie niedrige Hemmschwellen haben und Neugier wecken. Du kannst spontan vorbeischauen, der Preis ist oft moderat oder sogar frei, und die kurzen Laufzeiten geben Künstlerinnen die Freiheit, Risiko einzugehen. Und das Publikum? Das bleibt länger hängen, wenn die Atmosphäre stimmt und man das Gefühl hat, Teil von etwas Einmaligem zu sein.
Wie Du mitmachen kannst
Willst du selbst Teil eines Pop-ups oder einer Residency sein? Forgetforgetmusic veröffentlicht Ausschreibungen, ruft Kooperationsprojekte mit Hochschulen aus und arbeitet mit freien Kuratorinnen zusammen. Auch als Volunteer kannst du viel lernen: technische Aufbauten, Publikumskommunikation, Produktionslogistik. Und wenn du einfach nur neugierig bist: Besuche Veranstaltungen, sprich mit Künstlerinnen, gib Feedback. Deine Perspektive kann das nächste Projekt formen.
Ort und Raum Berlin: Die Stadt als Bühne für innovative Klangwelten von Forgetforgetmusic
Berlin ist Bühne und Akteur. Straßenlärm, Zugfahrpläne, Baustellenrhythmen – all das kann Teil einer Komposition werden. Forgetforgetmusic nutzt diese urbane Textur, um Arbeiten zu schaffen, die Stadtwahrnehmung verändern. Es sind keine homogenen Konzerte; es sind Interventionen, die dich zwingen, neu hinzuhören. Vielleicht merkst du erst nach einer Weile, dass ein vermeintlich zufälliges Klingeln, eine Stimme aus einem Fenster oder das Flattern einer Tüte zur Komposition gehören.
Soundwalks sind ein Lieblingsformat: In kleinen Gruppen gehst du mit einem Guide durch Viertel und erlebst, wie gezielte Eingriffe Klangerfahrungen transformieren. Oder es gibt temporäre Außeninstallationen, die mit Wind, Wasser oder Verkehr interagieren. Solche Projekte zeigen: „Ort und Raum Berlin“ ist nicht auf Club- oder Galeriewände beschränkt. Die ganze Stadt ist Instrument.
Das hat auch politische Dimensionen. Indem Forgetforgetmusic städtische Räume künstlerisch nutzt, werden Fragen nach Gemeingut, Öffentlichkeit und Soundpolitik aufgeworfen. Wer darf welche Klänge in der Stadt erzeugen? Wie beeinflussen kommerzielle und kulturelle Interessen den Klangraum? Solche Debatten sind Teil des Projekts – und sie sind wichtig, wenn du darüber nachdenkst, wie Städte lebendig bleiben.
Ort und Raum Berlin: Von Off-Space-Galerien zu Veranstaltungsorten – Forgetforgetmusic zeigt neue Räume
Off-Spaces sind ein Herzstück alternativer Kunstpraxis in Berlin. Sie sind oft roh, unkonventionell und frei von institutionellem Druck. Forgetforgetmusic nutzt diese Orte genau deswegen: Hier sind Experimente möglich, die in etablierten Häusern schwer durchsetzbar wären. Eine Off-Space-Galerie kann dabei als Testfeld dienen, bevor ein Projekt in größere Räume skaliert wird.
Die Transformation eines Off-Space zu einem Veranstaltungsort erfordert Fingerspitzengefühl. Man will die Authentizität erhalten – das Kratzige, das Organische – und zugleich technische Mindeststandards schaffen: sichere Verkabelung, ausreichende Beleuchtung und eine adäquate Akustik. Forgetforgetmusic arbeitet deshalb mit modularen Lösungen: mobile Bühnen, batteriebetriebene Soundsysteme, minimal-invasive Montage.
Ein weiterer Vorteil: Off-Spaces ermöglichen oft eine engere Verbindung zu lokalen Communities. Nicht selten entstehen in solchen Kontexten Projekte, die länger nachwirken – Workshops, kollaborative Installationen, Nachbarschaftsprogramme. So wird „Ort und Raum Berlin“ zu einem Motor für lokale Teilhabe, nicht nur für einmalige Erlebnisse.
Technik trifft DIY
Technische Lösungen bei Forgetforgetmusic sind pragmatisch und kreativ. Nicht jede Location hat eine PA-Anlage oder einen Backstage-Bereich. Deshalb setzt das Team auf Dinge, die funktionieren: kompakte Line-Arrays, modulare Diffusoren, improvisierte Monitoring-Lösungen und intelligente Mikrofonierung. Oft werden auch selbstgebaute Sensoren oder Field-Recordings verwendet, damit Klang und Raum eine echte Symbiose eingehen.
Das macht die Projekte zugänglicher für junge Künstlerinnen, die nicht über große Budgets verfügen. Und es fördert eine Kultur des Selbermachens, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Berliner Szene.
Besucherinnen, Kooperationen und Zukunftsvisionen
Wer sind die Menschen hinter „Ort und Raum Berlin“? Das Publikum ist bunt: Anwohnerinnen, Studierende, internationale Gäste, Clubgängerinnen, Kunstinteressierte. Was sie eint, ist Neugier. Viele kommen ohne große Erwartungen und verlassen den Raum mit neuen Eindrücken. Für Forgetforgetmusic sind diese Begegnungen zentral: Feedback, Diskussionen und spontane Kooperationen entstehen oft nach Veranstaltungen – bei einem Getränk im Hof oder beim gemeinsamen Aufräumen.
Wichtige Partner sind lokale Kulturinitiativen, Universitäten wie die UdK oder Soundstudios, Architekturkollektive und auch städtische Akteurinnen. Solche Kooperationen eröffnen Mehrwerte: technische Ressourcen, Räume für Forschung, Vermittlungsformate und manchmal auch finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus arbeitet Forgetforgetmusic mit internationalen Netzwerken zusammen, um Austauschresidenzen und Gastspiele zu ermöglichen.
Blick nach vorn: Die Vision für „Ort und Raum Berlin“ ist nicht nur kurzfristig. Forgetforgetmusic denkt an dauerhafte Klanggärten, kollaborative Restaurationsprojekte für brachliegende Gebäude und partizipative Formate, die Stadtentwicklung mit ästhetischer Praxis verbinden. Klang wird hier als Instrument urbaner Transformation verstanden: als Mittel, Räume neu zu denken und gemeinsame Geschichten zu schaffen.
Wie nachhaltig ist das Projekt?
Sustainability ist kein Modewort, sondern Teil der Praxis. Forgetforgetmusic arbeitet ressourcenschonend: Wiederverwendbare Bühnenelemente, Secondhand-Materialien für Installationen und ein Bewusstsein für Energieverbrauch. Zudem werden Veranstaltungen so geplant, dass sie die Nachbarschaft respektieren – Lärmschutz, Müllvermeidung und Kommunikation mit Anwohnern sind Standard. Nachhaltigkeit bedeutet hier auch soziale Nachhaltigkeit: langfristige Beziehungen zu Communities und die Schaffung von Bildungsangeboten.
FAQ – Kurz & knapp
- Wo finden die Projekte statt? Überall in Berlin: Off-Spaces, Hallen, Höfe, Parks und öffentliche Plätze.
- Wie kann ich mitmachen? Schau auf die Social-Media-Kanäle und die Website von Forgetforgetmusic nach Ausschreibungen oder melde dich als Volunteer.
- Gibt es Eintritt? Meist gibt es freie/ermäßigte Formate, Tickets für besondere Produktionen sind möglich.
- Sind die Veranstaltungen barrierefrei? Es wird darauf hingearbeitet; konkret hängt es von der Location ab. Bei Fragen vorab kontaktieren.
- Worum geht es inhaltlich? Um die Verbindung von Klang, Raum und visueller Kunst – oft experimentell, manchmal partizipativ.
Praktische Tipps für deinen Besuch
Möchtest du ein Forgetforgetmusic-Event erleben? Hier ein paar Tipps: Komm früh, um den Raum in Ruhe zu erkunden; zieh bequeme Schuhe an (oft ist viel zu Fuß zu tun); sprich mit Künstlerinnen nach der Show, Feedback wird geschätzt; und bring ideale Neugier mit – offen sein hilft mehr als ein perfektes Fachwissen. Ach ja: Manchmal gibt’s Installationen, die mit deinen Bewegungen reagieren. Also, beweg dich ruhig.
„Ort und Raum Berlin“ bei Forgetforgetmusic zeigt, wie Stadt, Musik und Kunst miteinander verwoben werden können. Es ist eine Einladung zum Mitgestalten: Hör hin, schau genau, sprich mit und probier aus. Wenn du das nächste Mal durch Berlin läufst, halte Ausschau nach den kleinen Hinweisen – einem Plakat an einer Wand, einem Lichtschlitz in einem Hinterhof. Dahinter könnte ein Klangexperiment warten, das deinen Blick auf die Stadt für immer verändert.
Willst du dranbleiben? Besuche die Kanäle von Forgetforgetmusic, melde dich für Newsletter an oder komm einfach vorbei. Berlin bleibt dynamisch, und „Ort und Raum Berlin“ bietet dir viele Möglichkeiten, diese Dynamik künstlerisch zu erleben und mitzugestalten. Vielleicht triffst du dort sogar die Person, mit der du dein nächstes gemeinsames Projekt startest.


