Gemeinsame Konzeptentwicklung mit Forgetforgetmusic in Berlin — Wie aus einer Idee eine erlebbare Klang- und Bildwelt wird
Einleitung
Gemeinsame Konzeptentwicklung ist das Herzstück von Forgetforgetmusic: Musiker:innen, Bildende Künstler:innen und Techniker:innen treffen sich, um aus einer anfänglichen Idee ein immersives Erlebnis zu formen. Du fragst Dich vielleicht, wie aus einem Klangfragment, einem Foto oder einer sozialen Beobachtung tatsächlich ein stimmiges Konzert, eine Installation oder eine Performance wird. In diesem Text zeige ich Dir den Weg von der Inspiration über Prototyping bis zur Aufführung, erläutere Formate wie Workshops und Residencies und gebe praktische Hinweise, wie Du selbst Teil solcher Kollaborationen in Berlin werden kannst.
Auf unserer Website findest Du ausführliche Informationen zu konkreten Formen der Zusammenarbeit: etwa zu Künstlerische Kollaborationen, zu speziellen Formaten wie Live-Performance Kooperationen und auch zu strukturierten Partnerschaften unter dem Stichwort Musiker Künstler Partnerschaften. Diese Seiten geben Dir vertiefte Einblicke und praktische Beispiele — ideal, wenn Du anschließend an einem Open Call oder einer Residency teilnehmen willst.
Gemeinsame Konzeptentwicklung bei Forgetforgetmusic: Von der Idee zur Klang- und Bildwelt
Gemeinsame Konzeptentwicklung ist kein linearer Fließbandprozess, sondern ein offenes Feld mit wiederkehrenden Etappen: Recherche, Ideenfindung, Ausprobieren, technisches Einpassen und Präsentation. Bei Forgetforgetmusic beginnt vieles mit einem kleinen Impuls — ein Geräusch, eine alte Fotografie, ein Text, ein technologischer Zufall. Diese Rohstoffe werden gemeinsam gelesen: Was lässt sich daraus machen? Welche Emotionen, welche ästhetische Richtung öffnen sich? Ziel ist stets eine gleichberechtigte Verschränkung von Klang und Bild.
Wichtig ist, dass alle Beteiligten früh in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Musiker:innen reagieren auf visuelle Proben, Bildende Künstler:innen verändern Bildmaterial aufgrund von Klangexperimenten. So entsteht keine reine Nebeneinanderstellung, sondern ein verflochtener Ausdruck — ein Erlebnis, das in Berlin gut funktioniert, weil die Stadt ein Publikum hat, das Lust auf experimentelle Grenzziehung zeigt.
Ein weiterer Aspekt: Narration. Nicht jedes Projekt braucht eine klassische Storyline, aber ein dramaturgischer Bogen hilft dem Publikum, sich zu orientieren. Gemeinsame Konzeptentwicklung bedeutet deshalb auch: Entscheidungen über Dauer, Wiederholungen, Pausen und Übergänge treffen. Wann schaffst Du Raum für Stille? Wann setzt Du auf Überwältigung? Solche Fragen werden bewusst gestellt und gemeinsam beantwortet.
Kollaboration zwischen Künstlern und Musikern in Berlin: Schnittstellen von Musik, Performance und visueller Kunst
In Berlin gibt es Räume, Netzwerke und eine Haltung, die Kollaborationen begünstigt. Doch Kollaboration entsteht nicht automatisch; sie muss gestaltet werden. Bei Forgetforgetmusic sind die wichtigen Schnittstellen Raum, Technik, Performance-Methoden und ein gemeinsames Verständnis von Timing und Dramaturgie.
Der Raum prägt: Ein Industrial-Club bringt andere Potentiale hervor als eine kleine Galerie, ein Park oder ein Kirchenraum. Licht und Projektion bilden akustische Marker, Sensorik macht Bewegungen hörbar. Solche Schnittstellen werden bewusst getestet: Setting, Lichtwechsel, Interaktion mit dem Publikum, Live-Elektronik — alles wird gemeinsam abgestimmt, damit das Ergebnis nicht nach kollabierten Einzelteilen, sondern nach einer neuen Einheit wirkt.
Auch kulturelle und historische Kontexte spielen eine Rolle. Berlin hat Ecken, die nach Erinnerung rufen, andere, die nach Aufbruch riechen. Diese Kontexte werden oft in die inhaltliche Arbeit einbezogen: Ortsbezogene Field-Recordings, Archivmaterial oder Gespräche mit Anwohner:innen können Narrative bereichern. Bei Forgetforgetmusic wird darauf geachtet, lokale Geschichten respektvoll und partizipativ einzubinden — kein Heilsversprechen, aber eine bewusste Haltung gegenüber dem Ort.
Methoden der gemeinsamen Konzeptentwicklung: Von Brainstorming über Prototyping bis zur Realisierung
Methoden helfen, kreative Phasen produktiv zu halten. Forgetforgetmusic nutzt eine Mischung aus strukturierten Formaten und experimentellen Momenten. Hier beschreibe ich praxisnahe Schritte, die Du direkt anwenden kannst.
Recherche und Inspirationssammlung
Alles beginnt mit Material und Neugier. Feldaufnahmen, historische Bilder, Interviews oder auch wissenschaftliche Texte — alles wird gesammelt und in einem gemeinsamen Pool zugänglich gemacht. Ziel ist, ein gemeinsames Vokabular zu schaffen. Moodboards, kurze Klang-Loops oder Videofragmente fungieren als gemeinsame Referenzpunkte, an denen sich später Entscheidungen orientieren.
Dabei empfiehlt es sich, Recherchen multiperspektivisch anzulegen: Ethnographische Zugänge, technische Analysen, kuratorische Notizen. So entsteht ein reichhaltiger Fundus, in dem Inspirationsquellen sichtbar und wiederverwendbar sind. Dies spart Zeit und verhindert, dass neue Projekte immer wieder bei Null anfangen.
Strukturierte Brainstormings
Bei Brainstorming-Sessions zählt Quantität zuerst, Qualität später. Tools aus dem Design Thinking helfen: Divergentes Denken, Clustering, einfache Prototyping-Aufgaben. Wichtig ist ein Moderator, der den roten Faden hält und dafür sorgt, dass nicht immer die lauteste Stimme dominiert. Bei Forgetforgetmusic werden oft performative Mini-Aufgaben integriert — kleine Live-Tests, die Ideen sofort erfahrbar machen.
Ein praktischer Tipp: Nutzt Timeboxing. Setzt kurze Zeitfenster für radikale Ideen, dann längere für die Ausarbeitung der erfolgversprechendsten Ansätze. So entstehen überraschende Impulse ohne endlose Diskussionen. Außerdem: Schreib alles auf. Später wird man erstaunt sein, welche Idee sich als Ausgangspunkt für ein größeres Vorhaben eignet.
Prototyping und schnelle Iteration
Prototypen müssen nicht perfekt sein. Kurze Sound-Loops, einfache Projektionen oder Sensor-Demos genügen, um zu sehen, ob eine Idee wirkt. Diese Prototypen werden direkt mit dem Team und in einigen Fällen mit Testpublikum ausprobiert. Du wirst überrascht sein, wie schnell sich Kernfragen zeigen: Ist die Interaktion intuitiv? Stört Latenz? Ist die Bildsprache verständlich? Frühe Tests sparen später Zeit und vermeiden Frust.
Prototyping kann in sogenannten „low-fi“ und „hi-fi“ Stufen organisiert werden. Low-fi-Modelle sind schnell gebaut, günstig und jederzeit veränderbar; hi-fi-Modelle simulieren das finale Erlebnis nah. Beide haben ihren Platz: Low-fi liefert Ideen, hi-fi überprüft Machbarkeit und Wirkung.
Technische Integration und Tests
Technik ist oft der kniffligste Part. Spatial Audio, Latenz, Projektoren, Lichtsteuerungen und Sensorik müssen synchron laufen. Deshalb sind Testläufe im realen Raum essenziell. Forgetforgetmusic legt Wert auf detaillierte Dokumentation der Setups, damit Aufführungen reproduzierbar und bei Wiederaufführungen verlässlich sind.
Ein nützlicher Workflow für Technik-Tests: Erst den Signalfluss definieren (Audio, Video, Steuerdaten), dann Einzelsysteme verifizieren, anschließend Schnittstellen testen und zuletzt einen Komplettlauf unter Publikumsbedingungen simulieren. So lassen sich Fehlerquellen systematisch eliminieren. Und ja: Ein Backup-Plan ist Pflicht — simple Alternativen für den Fall, dass ein Sensor ausfällt oder ein Laptop streikt.
Proben, Dokumentation und Evaluation
Regelmäßige Proben verbinden künstlerische Form und technische Abläufe. Die Dokumentation — Videos, Audioaufnahmen, Notizen — wird nicht als lästige Pflicht gesehen, sondern als Lernmaterial. Nach der Präsentation erfolgen Evaluationen: Was hat funktioniert? Welche unvorhergesehenen Effekte gab es? Dieses Feedback fließt in die nächste gemeinsame Konzeptentwicklung ein.
Vergiss nicht, neben technischen Daten auch atmosphärische Beobachtungen zu dokumentieren: Wie hat das Publikum reagiert, welche Momente erzeugten Überraschung oder Irritation? Solche qualitativen Notizen sind oft Gold wert für die Weiterentwicklung von Formaten.
Workshops, Residence-Programme und offene Kollaborationen bei Forgetforgetmusic
Verschiedene Formate bieten unterschiedliche Freiheiten. Workshops sind kompakt, Residencies geben Raum für Tiefe, Open Calls bringen frische Perspektiven. Forgetforgetmusic gestaltet diese Formate so, dass künstlerische Risiken möglich bleiben, ohne dass alles chaotisch wird.
Workshops: schnell und erprobt
Workshops dauern meist wenige Tage und sind ideal, um neue Skills zu erlernen oder kleine gemeinsame Projekte zu starten. Live-Coding, Projection Mapping, Sound-Design — all das lässt sich in einem Workshop praktisch testen. Für Dich ist das eine gute Möglichkeit, low-threshold einzusteigen und erste Kontakte zu knüpfen.
Workshops funktionieren am besten mit klaren Zielen und praktischen Aufgaben: Baue in einem Tag einen kleinen Prototyp, der Sound auf Bewegung reagiert. Oder: Entwickle in einem Wochenende eine visuelle Sequenz, die auf einen einfachen rhythmischen Loop abgestimmt ist. So verlässt Du den Workshop nicht nur mit Input, sondern mit einem greifbaren Ergebnis.
Residencies: Zeit für Evolution
Residencies bieten Wochen bis mehrere Monate. Sie sind dafür gedacht, Projekte zu vertiefen, komplexe technische Setups zu bauen und narrative Konzepte zu entwickeln. In diesem Rahmen entstehen oft Arbeiten, die später in Ausstellungen oder Festivals gezeigt werden.
Eine Residency ist ideal, wenn Du experimentelle Prozesse brauchst, die nicht sofort publikumsreif sind. Sie erlaubt langsame Iteration, Reflektion und den Aufbau von Netzwerken. Während einer Residency kannst Du Kooperationen mit lokalen Communities entwickeln, Workshops anbieten oder Prototypen in situ testen. All das erhöht die Wirkung Deines Projektes nachhaltig.
Offene Kollaborationen und Open Calls
Open Calls bringen unterschiedliche Profile zusammen: lokale Musiker:innen, internationale Visual Artists und Menschen, die einfach neugierig sind. Solche heterogenen Settings erzeugen oft unerwartete Verbindungen. Wenn Du teilnimmst, bring eine klare Idee mit, aber bleib offen für Überraschungen — das macht den Prozess lebendig.
Open Calls sind auch ein gutes Feld, um institutionelle Förderer zu finden. Viele Kurator:innen und Förderinstitutionen beobachten die Ergebnisse offener Calls, weil sie Innovationspotenzial zeigen. Nutze die Chance, sichtbar zu werden — und nimm Feedback aktiv auf.
Fallstudien: Herausragende Projekte von Forgetforgetmusic und ihre gemeinsamen Entstehungswege
Hier sind drei Projekte, die exemplarisch zeigen, wie gemeinsame Konzeptentwicklung bei Forgetforgetmusic in der Praxis funktioniert — vom Rohmaterial bis zur Aufführung.
Fallstudie A — „Stadtklang-Topographien“
Ausgangspunkt waren Feldaufnahmen aus verschiedenen Berliner Kiezen: Verkehr, Stimmen, Baustellen, Musik aus offenen Fenstern. Aus diesen Aufnahmen entstand das Konzept einer interaktiven Klangkarte. Besucher:innen konnten anhand ihrer Bewegung unterschiedliche Layer aktivieren, visuelle Karten reagierten dabei in Echtzeit. In der Residency-Phase wurden Sensortechnik und User-Flow mehrfach überarbeitet, bis die Interaktion intuitiv und assoziativ wirkte.
Besonders spannend: Das Projekt lud lokale Bewohner:innen ein, eigene Aufnahmen beizusteuern. Dadurch gewann die Arbeit an Authentizität und Relevanz. Gleichzeitig stellte das Team sicher, dass Rechtefragen geklärt waren — ein oft unterschätzter logistischer Punkt.
Fallstudie B — „Lichtatem“
Dieses Projekt verknüpfte Biofeedback mit Licht und Klang. Workshops zur Messung von Atem- und Herzfrequenzen lieferten Daten, die in Soundparameter und Lichtstimmungen übersetzt wurden. Performer:innen übten, wie Atemmuster musikalische Konturen formen können. Das Ergebnis war eine sehr unmittelbare, intime Performance, in der visuelle Metaphern den Klang erweiterten und das Publikum Teil eines sensiblen Netzwerks wurde.
Die technischen Herausforderungen waren hoch: zuverlässige Sensorik, Latenzminimierung und die Übersetzungslogik von Bio-Daten in künstlerische Parameter. Diese Hürden konnten durch iterative Tests und eine enge Zusammenarbeit von Softwareentwickler:innen und Künstler:innen gelöst werden. Am Ende stand eine Performance, die gleichzeitig technisch sauber und emotional dicht wirkte.
Fallstudie C — „Analog/Digital Tactility“
Hier wurden taktile Skulpturen aus recycelten Materialien als Controller für Live-Electronics eingesetzt. Spielerische Objekte fungierten als Schnittstellen, die Soundprozesse beeinflussten; Projektionen reagierten auf Berührungen und Bewegungen. Das Projekt verband Materialbewusstsein mit experimenteller Technologie und bot Besucher:innen eine haptische, beinahe spielerische Zugangsform zur Klangwelt.
Ein zusätzlicher Aspekt war die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben und Maker-Spaces, was nicht nur Kosten senkte, sondern auch lokale Expertise einbrachte. Solche Synergien sind typisch für Berliner Projekte — pragmatisch, kreativ und vernetzend.
Ausblick: Zukunftstrends in der gemeinsamen Konzeptentwicklung zwischen Musik und visueller Kunst in Berlin
Die nächsten Jahre werden spannend: Immersive Technologien, KI-gestützte Prozesse, Nachhaltigkeitsfragen und partizipative Formate prägen die Szene. Forgetforgetmusic ist gut positioniert, um diese Trends kreativ zu nutzen. Hier einige Entwicklungen, auf die Du achten solltest.
Immersive Technologien und erweiterte Realitäten
AR, VR und Spatial Audio eröffnen neue narrative Ebenen. Sie ermöglichen personalisierte Hörerfahrungen und begehbare Klangbilder. Für Künstler:innen heißt das: neue dramaturgische Regeln lernen und stärker über Raumkonzepte nachdenken. Zugleich steigen die Anforderungen an technische Infrastruktur und Nutzerführung — ein Balanceakt zwischen erstaunlicher Technik und einfacher Bedienbarkeit.
Künstliche Intelligenz als Tools und Co-Autor
KI liefert neue Materialoptionen: Generative Klänge, visuelle Stiltransfers oder interaktive Agenten, die in Performances reagieren. Die Kunst besteht darin, KI als Werkzeug zu nutzen, ohne die kuratorische Verantwortung aus der Hand zu geben. Ethikfragen spielen hier eine Rolle: Wem gehören generierte Inhalte? Welche Biases stecken in den Trainingsdaten? Solche Diskussionen werden Teil der gemeinsamen Konzeptentwicklung.
Nachhaltigkeit und lokale Ressourcen
Materialwahl und Logistik werden wichtiger. Projekte, die lokale Ressourcen einbinden und CO2-Bilanz berücksichtigen, gewinnen an Relevanz — sowohl bei Publikum als auch bei Förderinstitutionen. Praxisbeispiele sind Low-Impact-Tourings, Nutzung wiederverwendbarer Sets oder die Kooperation mit lokalen Werkstätten. Nachhaltigkeit wird so zu einem kreativen Parameter, nicht nur zu einer Verpflichtung.
Partizipation und Community-Building
Projekte werden zunehmend partizipativ: Das Publikum wird Mitgestalter, Stadtprojekte beziehen Bewohner:innen ein, Workshops dienen als Brücke zwischen Kunst und Gesellschaft. Solche Formate schaffen nachhaltige Netzwerke und Sinnstiftung. Wenn Du mitmachen willst, überleg Dir früh, wie Beteiligung aussehen kann: Workshops, Open-Studio-Tage, begleitende Bildungsformate — das erhöht sowohl Wirkung als auch Sichtbarkeit.
Praktische Schritte für Künstler:innen und Kooperationspartner
Du möchtest aktiv werden? Hier sind konkrete Schritte, die Deine Chancen auf eine gelungene Zusammenarbeit mit Forgetforgetmusic erhöhen:
- Kurzpitch: Eine Seite mit Idee, möglicher Besetzung und Zeitrahmen — klar und pointiert.
- Arbeitsproben: Kurze Audio- oder Video-Beispiele zeigen mehr als lange Beschreibungen.
- Technische Anforderungen: Nenne früh Sensorik, Projektoren, Strombedarf und Raummaße.
- Netzwerk: Besuche Veranstaltungen, nimm an Jam-Sessions teil und knüpfe Kontakte zu Projekträumen.
- Prototypen: Kleine, testbare Demos überzeugen mehr als große Versprechungen.
- Förderrecherche: Informiere Dich über Berliner Förderprogramme, Kulturfonds und Stipendien — viele Fördermöglichkeiten bevorzugen interdisziplinäre Projekte.
- Rechte & Verträge: Kläre Urheber- und Nutzungsrechte frühzeitig, vor allem wenn Feldaufnahmen, Samples oder partizipative Inhalte verwendet werden.
Fazit
Gemeinsame Konzeptentwicklung ist lebendig, herausfordernd und unglaublich bereichernd. Forgetforgetmusic zeigt, wie strukturierte Methoden und experimentelle Offenheit Hand in Hand gehen können. Wenn Du Interesse hast mitzumachen: Bring Offenheit, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft mit, Rollen zu teilen. Die Ergebnisse sind selten vorhersehbar, dafür umso nachhaltiger in Erinnerung. Berlin bietet den passenden Nährboden — von Wohnungen zu Projekträumen, von Clubs zu Museen — und Forgetforgetmusic ist ein aktiver Teil dieses lebendigen Ökosystems.
FAQ
- Wie kann ich an einem Projekt teilnehmen?
Antworte auf Open Calls, bewirb Dich für Residencies oder melde Dich zu Workshops an. Ein klarer Pitch und überzeugende Arbeitsproben helfen deutlich und zeigen, dass Du die gemeinsame Konzeptentwicklung ernst nimmst. - Welche Dauer ist realistisch?
Workshops dauern Tage, Residencies Wochen bis Monate. Für komplexe Installationen plane mehrere Monate ein, damit Prototyping und Tests Platz haben. Bedenke auch Zeit für Förderanträge und technische Vorbereitung. - Gibt es technische Unterstützung?
Forgetforgetmusic stellt oft Raum, Technik und Beratung bereit und unterstützt bei der Beantragung von Fördergeldern; direkte finanzielle Mittel sind projektabhängig. Technische Partnerschaften mit lokalen Studios werden häufig vermittelt. - Wie dokumentiert man Projekte am besten?
Video- und Audioaufnahmen sowie konzeptionelle Notizen sind Gold wert — sie helfen bei Evaluationen und bei der Antragstellung für Folgeprojekte. Ergänze die Dokumentation um technische Specs und Lessons Learned. - Was kostet eine gemeinsame Konzeptentwicklung?
Die Kosten variieren stark. Kleinprojekte lassen sich mit geringem Budget realisieren, komplexe Installationen brauchen oft mehrere tausend Euro für Technik, Honorare und Miete. Eine klare Budgetplanung und die Suche nach Co-Finanzierungen sind entscheidend. - Wie wichtig ist Publikumstesting?
Sehr wichtig. Testpublikum liefert unverfälschte Reaktionen und zeigt, ob Interaktionen intuitiv funktionieren. Plane mindestens eine Testpräsentation ein, bevor Du in großem Maßstab präsentierst.
Wenn Du konkrete Projektideen hast oder wissen willst, welche Formate gerade offen sind, schreibe Forgetforgetmusic in Berlin an — neue Kollaborationen beginnen oft mit einer einfachen E-Mail und einer großen Portion Neugier. Und denk dran: Gemeinsame Konzeptentwicklung ist ein Prozess, bei dem Du nicht alles wissen musst — aber bereit sein solltest, zuzuhören, zu probieren und ab und zu mutig zu scheitern. Genau dort entstehen oft die schönsten Ergebnisse.


